Der Herr ist nahe!

In der gegenwärtigen Corona-Krise möchten wir nicht nur „Gemeinde-Business as usual“ machen, nur eben als Online-Aktivitäten statt persönlicher Begegnung. Ich möchte auch eine kurze Stellungnahme zur aktuellen Lage aus biblischer Sicht geben. Für Kinder Gottes ist es wichtig, dass wir unsere aktuelle Situation im Licht des prophetischen Wortes Gottes bewerten. Es geht nicht um Endzeit-Wahn, Panikmache oder Neugier in Bezug auf die Zukunft. Sondern wir müssen verstehen, an welcher Stelle wir im Heilsplan Gottes stehen, damit wir jetzt in der Gegenwart das Richtige tun können.

Was wir mit der Corona-Krise gerade erleben, hat zweifellos eine endzeitliche Dimension. Es sind Veränderungen, wie sie in der Weltgeschichte noch nie geschehen sind. Und dies betrifft nicht nur das, was an manchen Orten durch das Virus selbst geschieht, sondern auch die unmittelbaren Folgen, die uns durch das Herunterfahren der Wirtschaft noch bevorstehen. Es werden erhebliche wirtschaftliche, finanzielle, politische und gesellschaftliche Auswirkungen sein, die noch auf uns zukommen werden. Wir müssen uns auf veränderte Zeiten einstellen!

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Die Autorität der Schrift

Bibeltreue Christen und Gemeinde, die an den Missionsbefehl Christi glauben und ihn praktizieren, das Evangelium der ganzen Schöpfung zu predigen (Matthäus 28,19-20), haben viele Methoden ausprobiert, um nichtchristliche Kulturen zu erreichen. Manche waren nicht sehr effektiv. Oft hat man festgestellt, dass die Predigt von der Lehre der Errettung durch Gnade durch den Glauben an Christus wenig Frucht gebracht hat – trotz der schriftgemäßen und historischen Grundlage dieser Lehre.

Auf der anderen Seite wurden die besten Ergebnisse von denen erzielt, die bemerkt haben, dass der schriftgemäße Weg, sich solchen Menschen zu nähern, in Gestalt der grundlegenden Wahrheit über die Schöpfung besteht. Wenn man die Existenz des wahren Gottes und seinem Interesse an der Menschheit einmal verankert hat, kann der Missionar fortfahren und zeigen, dass nur der Schöpfer aller Menschen sie wirklich von ihren Sünden retten kann. Derselbe Schöpfer wurde Mensch, trug Gottes Gericht, starb für ihre Sünden, und erstand auf vom Tod.

–Dr. Henry M. Morris (6.10. 1918 – 25.3. 2006, Junge-Erde-Kreationist, christlicher Apologet und Ingenieur)

Gebet des Loslassens

Ich lasse mich Dir,
heiliger Gott, und bitte Dich:
Mache ein Ende aller Unrast.

Meinen Willen lasse ich Dir.
Ich glaube nicht mehr,
daß ich selbst verantworten kann,
was ich tue und was durch mich geschieht.
Führe Du mich und zeige mir Deinen Willen.

Meine Gedanken lasse ich Dir.
Ich glaube nicht mehr,
daß ich so klug bin, mich selbst zu verstehen,
dieses ganze Leben oder die Menschen.
Lehre mich, Deine Gedanken zu denken.

Meine Pläne lasse ich Dir.
Ich glaube nicht mehr,
daß mein Leben seinen Sinn findet
in dem, was ich erreiche von meinen Plänen.
Ich vertraue mich Deinem Plan an,
denn Du kennst mich.

Meine Sorgen um andere Menschen lasse ich Dir.
Ich glaube nicht mehr,
daß ich mit meinen Sorgen
irgendetwas bessere.
Das liegt allein bei Dir.
Wozu soll ich mich sorgen?

Die Angst vor der Übermacht der anderen lasse ich Dir.
Du warst wehrlos zwischen den Mächtigen.
Die Mächtigen sind untergegangen.
Du lebst!

Meine Furcht vor meinem eigenen Versagen lasse ich Dir.
Ich brauche kein erfolgreicher Mensch zu sein,
wenn ich ein gesegneter Mensch sein soll –
nach Deinem Willen.

Alle ungelösten Fragen,
alle Mühe mit mir selbst,
alle verkrampften Hoffnungen
lasse ich Dir.
Ich gebe es auf,
gegen verschlossene Türen zu rennen
und warte auf Dich.
Du wirst sie öffnen.

Ich lasse mich Dir.
Ich gehöre Dir, Gott.
Du hast mich in Deiner guten Hand.

Ich danke Dir. Amen.

(Jörg Zink)

Neue Webseite

Veränderungen und Anpassungen diesseitiger Erscheinungsformen von Gemeinde Jesu Christi – innerlich und äußerlich – sind und werden immer notwendig sein. Der vollkommene, abgeschlossene Zustand der Gemeinde Jesu wird erst im Himmel erreicht sein. Daher gilt auf Erden „Ecclesia semper reformanda“ – die Kirche muss ständig erneuert werden, wie wir gerne sagen (auf wen das Zitat auch immer zurück gehen mag). Was aber ewig unverändert bleibt, und was wir niemals dem Geschmack unserer Zeit anpassen werden, ist die ewige Wahrheit, das Evangelium von Jesus Christus, wie es uns die Heilige Schrift bezeugt.

Nun ist es wieder soweit mit einer kleinen „Reformation“: Wir gehen, pünktlich mit der Renovierung unseres Gottesdienstraumes, heute mit unserer neuen Webseite an den Start! Wir hoffen, dass die Erneuerung gelungen ist und dazu beiträgt, dass die Botschaft von Gottes Liebe und Gnade noch weiter verbreitet wird.

Leider konnten wir noch nicht alle Inhalte unserer alten Webseite vollständig übernehmen. Die Übernahme der wichtigsten Inhalte, insbesondere der Predigten, ist weiterhin in Arbeit und wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Für die Übergangszeit steht unsere alte Homepage mit allen Inhalten ohne weitere Aktualisierung unter http://www.punkt17.de zur Verfügung.

Schauen Sie sich in Ruhe um, über Rückmeldungen freuen wir uns.

Am Sonntag, den 17. Juni ist unser erster Gottesdienst in unserem renovierten Gottesdienstraum.