Die Autorität der Schrift

Bibeltreue Christen und Gemeinde, die an den Missionsbefehl Christi glauben und ihn praktizieren, das Evangelium der ganzen Schöpfung zu predigen (Matthäus 28,19-20), haben viele Methoden ausprobiert, um nichtchristliche Kulturen zu erreichen. Manche waren nicht sehr effektiv. Oft hat man festgestellt, dass die Predigt von der Lehre der Errettung durch Gnade durch den Glauben an Christus wenig Frucht gebracht hat – trotz der schriftgemäßen und historischen Grundlage dieser Lehre.

Auf der anderen Seite wurden die besten Ergebnisse von denen erzielt, die bemerkt haben, dass der schriftgemäße Weg, sich solchen Menschen zu nähern, in Gestalt der grundlegenden Wahrheit über die Schöpfung besteht. Wenn man die Existenz des wahren Gottes und seinem Interesse an der Menschheit einmal verankert hat, kann der Missionar fortfahren und zeigen, dass nur der Schöpfer aller Menschen sie wirklich von ihren Sünden retten kann. Derselbe Schöpfer wurde Mensch, trug Gottes Gericht, starb für ihre Sünden, und erstand auf vom Tod.

–Dr. Henry M. Morris (6.10. 1918 – 25.3. 2006, Junge-Erde-Kreationist, christlicher Apologet und Ingenieur)

Gebet des Loslassens

Ich lasse mich Dir,
heiliger Gott, und bitte Dich:
Mache ein Ende aller Unrast.

Meinen Willen lasse ich Dir.
Ich glaube nicht mehr,
daß ich selbst verantworten kann,
was ich tue und was durch mich geschieht.
Führe Du mich und zeige mir Deinen Willen.

Meine Gedanken lasse ich Dir.
Ich glaube nicht mehr,
daß ich so klug bin, mich selbst zu verstehen,
dieses ganze Leben oder die Menschen.
Lehre mich, Deine Gedanken zu denken.

Meine Pläne lasse ich Dir.
Ich glaube nicht mehr,
daß mein Leben seinen Sinn findet
in dem, was ich erreiche von meinen Plänen.
Ich vertraue mich Deinem Plan an,
denn Du kennst mich.

Meine Sorgen um andere Menschen lasse ich Dir.
Ich glaube nicht mehr,
daß ich mit meinen Sorgen
irgendetwas bessere.
Das liegt allein bei Dir.
Wozu soll ich mich sorgen?

Die Angst vor der Übermacht der anderen lasse ich Dir.
Du warst wehrlos zwischen den Mächtigen.
Die Mächtigen sind untergegangen.
Du lebst!

Meine Furcht vor meinem eigenen Versagen lasse ich Dir.
Ich brauche kein erfolgreicher Mensch zu sein,
wenn ich ein gesegneter Mensch sein soll –
nach Deinem Willen.

Alle ungelösten Fragen,
alle Mühe mit mir selbst,
alle verkrampften Hoffnungen
lasse ich Dir.
Ich gebe es auf,
gegen verschlossene Türen zu rennen
und warte auf Dich.
Du wirst sie öffnen.

Ich lasse mich Dir.
Ich gehöre Dir, Gott.
Du hast mich in Deiner guten Hand.

Ich danke Dir. Amen.

(Jörg Zink)

Neue Webseite

Veränderungen und Anpassungen diesseitiger Erscheinungsformen von Gemeinde Jesu Christi – innerlich und äußerlich – sind und werden immer notwendig sein. Der vollkommene, abgeschlossene Zustand der Gemeinde Jesu wird erst im Himmel erreicht sein. Daher gilt auf Erden „Ecclesia semper reformanda“ – die Kirche muss ständig erneuert werden, wie wir gerne sagen (auf wen das Zitat auch immer zurück gehen mag). Was aber ewig unverändert bleibt, und was wir niemals dem Geschmack unserer Zeit anpassen werden, ist die ewige Wahrheit, das Evangelium von Jesus Christus, wie es uns die Heilige Schrift bezeugt.

Nun ist es wieder soweit mit einer kleinen „Reformation“: Wir gehen, pünktlich mit der Renovierung unseres Gottesdienstraumes, heute mit unserer neuen Webseite an den Start! Wir hoffen, dass die Erneuerung gelungen ist und dazu beiträgt, dass die Botschaft von Gottes Liebe und Gnade noch weiter verbreitet wird.

Leider konnten wir noch nicht alle Inhalte unserer alten Webseite vollständig übernehmen. Die Übernahme der wichtigsten Inhalte, insbesondere der Predigten, ist weiterhin in Arbeit und wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Für die Übergangszeit steht unsere alte Homepage mit allen Inhalten ohne weitere Aktualisierung unter http://www.punkt17.de zur Verfügung.

Schauen Sie sich in Ruhe um, über Rückmeldungen freuen wir uns.

Am Sonntag, den 17. Juni ist unser erster Gottesdienst in unserem renovierten Gottesdienstraum.

Wozu Kleingruppen?

Und jeden Tag waren sie beständig und einmütig im Tempel und brachen das Brot in den Häusern, nahmen die Speise mit Frohlocken und in Einfalt des Herzens. (Apostelgeschichte 2,46)

Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte. (Matthäus 18,20)

Allein am Pfingsttag bekehrten sich 3000 Menschen in Jerusalem. Es entstand in kürzester Zeit eine riesige Gemeinde. Aber wo sollten so viele Leute zum Gottesdienst zusammen kommen, Gemeinschaft untereinander erleben und im Wort des Herrn unterwiesen werden? Kirchengebäude gab es erst im 2. Jahrhundert.

Die erste Gemeinde traf sich als Ganzes an einem öffentlichen Ort, nämlich im Vorhof des Tempels. Darüber hinaus gab es viele Treffen von kleinen Kreisen in den privaten Häusern der Gemeindeglieder. Von letzteren Treffen heißt es, dass sie dort gemeinsam das Abendmahl feierten, gemeinsam aßen und eine schlichte, frohe Gemeinschaft in ihrem Herrn Jesus Christus hatten.

Unsere gemeinsamen Gottesdienste im größeren Rahmen sind zweifellos wichtig. Aber wir haben es ebenso nötig, dass wir als Nachfolger Jesu eine persönliche, enge Gemeinschaft miteinander im kleinen Kreis erleben. Dort tauschen wir uns über unser persönliches Leben mit dem Herrn und über sein Wort aus. Wir beten gemeinsam füreinander und unsere persönlichen Anliegen.

Es liegt ein großer Segen Gottes auf solchen Treffen. Wenn wir nicht nur zum Kaffeetrinken, sondern im Namen Jesu zusammen kommen, erleben wir in besonderer Weise Christus im Bruder und der Schwester. Beziehungen untereinander entstehen und wachsen in der persönlichen Begegnung.

Daher möchten wir alle Mitglieder und Besucher unserer Gemeinde ermutigen, sich einem solchen Hauskreis anzuschließen. Wir laden Euch herzlich zu unseren Hauskreisen ein!