Aktuelle Termine

    

Hier sind alle aktuellen Termine unserer nächsten Veranstaltungen:

TagDatumUhrzeitVeranstaltung
Mo25.03.19:30Workshop "Evangelisation im Dialog"
(im Seminarraum)
Fr29.03.15:30Frauentreff
Fr05.04.19:30Gebetsabend
Fr12.04.19:30Gebetsabend "Sing & Pray"
(vorverlegt)

Weitere Termine siehe Jahreskalender.

Ungebrochen

Jeden Sonntag beten wir als Gemeinde für die verfolgten Christen, die uns weit weg erscheinen. Doch ist das wirklich so in dieser globalisierten Welt, die immer näher zusammen rückt und wo politische Systeme wanken? Paulus schreibt:

Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden.

Römer 12,15

Tun wir das wirklich?

Es gab einen Mann im ehemals kommunistischen Rumänien, der sich nach Jahren von Gefängnis, Folter und Trennung von seiner Familie unter schwierigsten Umständen dafür entschied:

Ich freue mich mit den Christen im Westen, wenn ich an ihre schönen Wohnungen denke, an die Bücher, die sie lesen können, die Urlaubsfahrten, die sie sich leisten können, die Musik, die sie hören können und an die Liebe, die sie zu ihren Frauen und Kindern haben.

Dabei hoffte er, dass sie mit ihm weinten und für ihn beteten. Freude und Leid gehörten für ihn nach 1. Korinther 12, 26 zusammen:

Wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit; und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit.

Dieses für ihn notwendige Gleichgewicht verglich er mit einem Boot. Ist auf einer Seite ein Loch, entsteht eine Schlagseite. So sind wir als an Jesus Gläubige in einem Boot und dürfen als Leib Christi füreinander da sein und im Gebet einstehen.

Wer vor diesem Hintergrund einen Blick nehmen möchte in eine andere Realität, ist eingeladen, das gerade erschienene Buch „Ungebrochen – Die Kraft der Hoffnung“ mit der ganzen Geschichte von Richard und Sabine Wurmbrand als erste vollständige Biografie zu lesen. Es ist derzeit mit anderen Neuerscheinungen im Bücherregal der Gemeinde erhältlich.

— AB

Aktuelle Predigten

Hier sind die neuesten Predigten unserer aktuellen Predigtreihe „Glaubensvorbilder im Alten Testament“.

Das Archiv aller Predigten finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

Gebet des Loslassens

Ich lasse mich Dir,
heiliger Gott, und bitte Dich:
Mache ein Ende aller Unrast.

Meinen Willen lasse ich Dir.
Ich glaube nicht mehr,
daß ich selbst verantworten kann,
was ich tue und was durch mich geschieht.
Führe Du mich und zeige mir Deinen Willen.

Meine Gedanken lasse ich Dir.
Ich glaube nicht mehr,
daß ich so klug bin, mich selbst zu verstehen,
dieses ganze Leben oder die Menschen.
Lehre mich, Deine Gedanken zu denken.

Meine Pläne lasse ich Dir.
Ich glaube nicht mehr,
daß mein Leben seinen Sinn findet
in dem, was ich erreiche von meinen Plänen.
Ich vertraue mich Deinem Plan an,
denn Du kennst mich.

Meine Sorgen um andere Menschen lasse ich Dir.
Ich glaube nicht mehr,
daß ich mit meinen Sorgen
irgendetwas bessere.
Das liegt allein bei Dir.
Wozu soll ich mich sorgen?

Die Angst vor der Übermacht der anderen lasse ich Dir.
Du warst wehrlos zwischen den Mächtigen.
Die Mächtigen sind untergegangen.
Du lebst!

Meine Furcht vor meinem eigenen Versagen lasse ich Dir.
Ich brauche kein erfolgreicher Mensch zu sein,
wenn ich ein gesegneter Mensch sein soll –
nach Deinem Willen.

Alle ungelösten Fragen,
alle Mühe mit mir selbst,
alle verkrampften Hoffnungen
lasse ich Dir.
Ich gebe es auf,
gegen verschlossene Türen zu rennen
und warte auf Dich.
Du wirst sie öffnen.

Ich lasse mich Dir.
Ich gehöre Dir, Gott.
Du hast mich in Deiner guten Hand.

Ich danke Dir. Amen.

(Jörg Zink)

Fünf Geheimnisse geistlicher Stärke

von A. W. Tozer

1. Gründlicher Umgang mit Sünde

Tozer: Das bedeutet nicht, sündlose Perfektion zu predigen. Es bedeutet, dass jede bekannte Sünde benannt, als solche bezeichnet und abgelehnt werden muss. Wir müssen Gott vertrauen, dass er uns davon befreit, so dass in unserem Leben nirgendwo mehr eine Sünde ist.  Es ist absolut nötig, so zu verfahren, weil Gott ein heiliger Gott ist und die Sünde auf dem Thron der Welt sitzt.

2. Niemals etwas besitzen.

Tozer: Ich meine damit nicht, dass wir keine Dinge haben können. Ich meine, dass du von dem Sinn des Besitzens befreit werden solltest. Dieser Sinn des Besitzens behindert uns. Alle Babies werden mit geballten Fäusten geboren, und es scheint mir, als würde es bedeuten: „Das gehört mir!“ Etwas der ersten Dinge, die mir gehören, ist eine zornige Stimme. Dieser Sinn von „das gehört mir“ ist sehr schädlich für den Geist. Wenn du das los werden kannst, so dass du nicht mehr das Gefühl hast, etwas zu besitzen, wird ein großer Sinn von Freiheit und Unabhängigkeit in dein Leben kommen.

3. Verteidige dich niemals selbst.

Tozer: Wir wurden alle mit dem Bestreben geboren, uns selbst zu verteidigen. Und wenn du darauf bestehst, dich selbst zu verteidigen, lässt Gott es zu. Aber wenn du die Selbstverteidigung Gott überlässt, wird er dich verteidigen.

4. Sprich niemals schlecht über Andere.

Tozer: „Die Liebe bedeckt eine Menge von Sünden „(1. Petrus 4,8). Der Schwätzer findet keine Gunst bei Gott. Wenn du etwas weißt, das den Ruf eines Kindes Gottes beeinträchtigt oder verletzt, begrabe es für immer. Suche einen kleinen Hintergarten, einen kleinen Flecken irgendwo. Und wenn jemand mit einer üblen Geschichte kommt, nimm sie und begrabe sie, und sage: „Hier ruht in Frieden die Geschichte über meinen Bruder.“ Gott wird sich darum kümmern. „Denn mit demselben Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden“ (Matthäus 7,2).

5. Nimm niemals Ehre an.

Tozer: Gott wacht eifersüchtig über seiner Ehre, und Er wird seine Ehre niemand anders geben. Er wird seine Ehre nicht einmal mit jemand anderem teilen. Ich würde sagen, dass es ganz natürlich für die Leute ist, dass sie hoffen, ihr christlicher Dienst gebe ihnen vielleicht die Gelegenheit, ihre Gaben darzustellen. Natürlich wollen sie dem Herrn dienen. Aber sie wollen auch, dass andere Leute wissen, dass sie dem Herrn dienen. Sie wollen ein Ansehen haben unter den Heiligen. Das ein ist sehr gefährlicher Boden, Ansehen unter den Heiligen zu suchen. Es ist schlecht genug, Ansehen in der Welt zu suchen, aber es ist schlimmer, Ansehen unter dem Volk Gottes zu suchen. Unser Herr gab sein Ansehen auf, und das müssen wir auch.

Möge Gott uns die Gnade und Stärke geben, Ihm zu vertrauen in jedem dieser Gebiete. Amen.

Quelle: NewLife Christian Fellowship