Wozu Kleingruppen?

Und jeden Tag waren sie beständig und einmütig im Tempel und brachen das Brot in den Häusern, nahmen die Speise mit Frohlocken und in Einfalt des Herzens. (Apostelgeschichte 2,46)

Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte. (Matthäus 18,20)

Allein am Pfingsttag bekehrten sich 3000 Menschen in Jerusalem. Es entstand in kürzester Zeit eine riesige Gemeinde. Aber wo sollten so viele Leute zum Gottesdienst zusammen kommen, Gemeinschaft untereinander erleben und im Wort des Herrn unterwiesen werden? Kirchengebäude gab es erst im 2. Jahrhundert.

Die erste Gemeinde traf sich als Ganzes an einem öffentlichen Ort, nämlich im Vorhof des Tempels. Darüber hinaus gab es viele Treffen von kleinen Kreisen in den privaten Häusern der Gemeindeglieder. Von letzteren Treffen heißt es, dass sie dort gemeinsam das Abendmahl feierten, gemeinsam aßen und eine schlichte, frohe Gemeinschaft in ihrem Herrn Jesus Christus hatten.

Unsere gemeinsamen Gottesdienste im größeren Rahmen sind zweifellos wichtig. Aber wir haben es ebenso nötig, dass wir als Nachfolger Jesu eine persönliche, enge Gemeinschaft miteinander im kleinen Kreis erleben. Dort tauschen wir uns über unser persönliches Leben mit dem Herrn und über sein Wort aus. Wir beten gemeinsam füreinander und unsere persönlichen Anliegen.

Es liegt ein großer Segen Gottes auf solchen Treffen. Wenn wir nicht nur zum Kaffeetrinken, sondern im Namen Jesu zusammen kommen, erleben wir in besonderer Weise Christus im Bruder und der Schwester. Beziehungen untereinander entstehen und wachsen in der persönlichen Begegnung.

Daher möchten wir alle Mitglieder und Besucher unserer Gemeinde ermutigen, sich einem solchen Hauskreis anzuschließen. Wir laden Euch herzlich zu unseren Hauskreisen ein!

Fremdlinge

Wenn wir hier keine Fremden wären, würden die Hunde der Welt uns nicht anbellen.

– Samuel Rutherford (1600-1661, schottischer Theologe und Pastor)

Liebe und Gerechtigkeit

Wenn Gott ein Gott der Liebe ist, warum vergibt er dann nicht einfach Jedem pauschal?

Liebe ist nur ein Teil von Gottes Charakter. Er ist ebenso unendlich und vollkommen gerecht. Wie kann Gott Jemandem vergeben, der keine Schuld zugibt? Wie kann er denen vergeben, die darauf bestehen, dass es nichts bei ihnen nichts zu vergeben gibt? Und wäre es nicht äußerste Dummheit, dies zu tun? Wenn Gott in seiner Gnade und Barmherzigkeit einfach über menschliche Rebellion hinweg ginge, würde dies das Böse nicht billigen und sogar dazu ermutigen? Würde eine solche Haltung nicht Gottes Herrschart über sein Universum untergraben?

Gottes Gesetze sind unverzichbar, um das phyische Universum zu regieren. Die moralischen Wesen, die die Macht haben, zerstörerisch zu handeln, müssen auch durch Gesetze beherrscht werden, ansonsten würde das Chaos regieren. Wenn Gott in Bezug auf seine moralischen Gesetze nachgeben würde, wer könnte irgend ein Vertrauen in etwas anderes haben können, das Gott gesagt hat oder sagen würde?

Christus bat seine Jünger zu beten:

Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden (Matthäus 6,10).

Diese Tatsache zeigt, dass nicht alles auf Erden so ist, wie Gott es wünscht. Die Menschen stehen in Rebellion gegen ihn. Vergebung kann nur in Einklang mit Gottes Gerechtigkeit geschehen.

– Dave Hunt (April 2001 Berean Call).

Völlige Hingabe

Jeder Christ sollte sowohl konservativ als auch radikal sein; konservativ in der Bewahrung des Glaubens und radikal in seiner Anwendung.

– John Stott

Das christliche Leben bedeutet nicht, Jesus dem eigenen Lebensstil hinzu zu fügen, sondern diesen persönlichen Lebensstil zu verleugnen zu Gunsten Seines Lebens, und bereit zu sein, alles dafür zu bezahlen, was immer es auch kosten mag.

– John MacArthur

Wir haben Jesus in Pilatus‘ Richthaus ein Wort sagen hören, das andeuten würde, dass es ihm Leid täte, welches kostbare Opfer er für uns bringen würde. … Wir hören niemals ein Stöhnen oder einen Schrei, der so aussieht, als würde Jesus in Seiner Hingabe zurück weichen.

– Charles Spurgeon

Himmel oder Welt

Die Wahl, die wir haben, ist nicht, wie viele meinen, zwischen Himmel und Hölle. Die Wahl besteht vielmehr zwischen dem Himmel und dieser Welt. Nur ein Dummkopf würde die Hölle gegen den Himmel tauschen; aber nur der Weise wird die Welt gegen den Himmel eintauschen.
– Dave Hunt (An Urgent Call to a Serious Faith)